MUSEEN AM MAINLIMES

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Die Reitereinheiten der Kaiserzeit wurden für Kundschaftszüge, Patrouillen und Kurierdienste eingesetzt. Aufgrund der Schnelligkeit und der Reitleistung von etwa 80 km waren sie ein wichtiges Element an den römischen Grenzen. Auch bei kriegerischen Auseinandersetzungen waren die Reiter (equites) den Fußsoldaten überlegen. Die Reiterei des römischen Militärs hatte eine lange Tradition und ihre Ausbildung und Versorgung war mit hohen Kosten verbunden.

Die ala war als Reitereinheit von 500 (ala quingenaria) oder 1000 Mann (ala milliaria) eine eigenständige Militäreinheit.

Den Kohorten waren öfters 120 oder 240 Reiter beigestellt (cohortes equitatae).

Die Legionen hatte ein relativ kleines Kontingent von etwa 140 Reitern.

Über die Ausrüstung wissen wir nicht nur durch die Funde Bescheid, sondern auch aus einer schriftlichen Quelle, dem Traktat über die Reiterei von Arrianus aus dem 1. Drittel des 2. Jahrhunderts.

Literatur:
"Reiterei", Limes-Lexikon 2009, 112f.

Pferdeskulptur aus dem Kastell Stockstadt
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Rekonstruktion eines Reiters der Hilfstruppen am obergermanisch-raetischen Limes im Limesmuseum Aalen, Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg
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1 Pferdeskulptur aus dem Kastell Stockstadt © Museen der Stadt Aschaffenburg 2 Rekonstruktion eines Reiters der Hilfstruppen am obergermanisch-raetischen Limes im Limesmuseum Aalen, Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg © Photo Jörg Scheuerbrandt, Osterburken

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung