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Viele Kastelle erholten sich nach den Einfällen der Alamannen nie
mehr. Auch sind für die Zeit danach geänderte Baumaßnahmen mit
einer Reduzierung der bewohnten Flächen zu erkennen.
Für Miltenberg-Bürgstadt ist eine Aufnahme der zivilen Bevölkerung
in die schützenden Mauern nachgewiesen. In Stockstadt verkleinerte
man das Badegebäude.
Die letzten, datierbaren Inschriften aus dem Gebiet des Mainlimes
stammen aus dem Jahr 249 n. Chr. Um diese Zeit endet auch abrupt
der Münzumlauf, das heißt, es kamen keine neuen Münzen an den
Mainlimes. Spätestens um 260 n. Chr. lösten sich die
Militärverbände am Mainlimes auf.
Literatur:
Steidl 2008,
205ff. "Limesfall", Limes-Lexikon
2009, 8o.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege – Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung