MUSEEN AM MAINLIMES

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Alamanneneinfälle um 233 n. Chr. am Mainlimes

Um 233 n. Chr. wurden Truppen und Truppenteile vom obergermanischen Limes nach Osten des Römischen Imperiums abgezogen, um gegen die persischen Sassaniden vorzugehen. Die Schwächung der Grenzverteidigung brachte germanische Einfälle, die "Alamanneneinfälle".
Archäologisch sind Brandhorizonte in Villen, Zivilsiedlungen und in zahlreichen Kastellen nachweisbar, so im Numeruskastell Miltenberg-Bürgstadt und in Seligenstadt. Hortfunde aus dieser Zeit, in Eile vergrabenen Wertgegenstände oder Münzen, sind aus Kleinheubach und anderen Orten bekannt.

Die Einfälle wurden unter Maximinus Thrax (235-238 n. Chr.) beendet, als dieser von Mainz aus den Rhein überschritt und weit in das Feindesland vordrang. Wahrscheinlich steht die Viktoriasäule mit diesem Sieg über die Germanen in Verbindung.

Literatur:
Steidl 2008, 200ff.

Inszenierung Barbaricum, Stiftsmuseum Aschaffenburg
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1 Inszenierung Barbaricum, Stiftsmuseum Aschaffenburg © Museen der Stadt Aschaffenburg

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung