MUSEEN AM MAINLIMES

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Straßennetz am Mainlimes

Der Main hatte entgegen seinem heutigen Verlauf in der Antike zahlreiche Mäander. Die im Hinterland liegende Limesstraße verkürzte die Flussbiegungen und verband in ihrem oft schnurgeraden Verlauf die Kastelle Seligenstadt, Stockstadt, Niedernberg und Obernburg. Ab Obernburg folgte die Limesstraße dem Lauf des Mainufers nach Süden.

Binnenstraßen führten von den Lagern in Seligenstadt, Stockstadt und Niedernberg nach Dieburg, dem Hauptort der civitas Auderiensium im Hinterland.

Verlauf im südlichen Abschnitt:
Ab der Mündung der Mümling stieg die Limesstraße auf die Höhen des Odenwaldes, um den älteren Odenwaldlimes zu erschließen. Die Vorverlegung des Limes um 160 n. Chr. machte den Verlauf der Limesstraße über den Greinberg bei Miltenberg erforderlich und folgte dem Vorderen Limes.

Verlauf im nördlichen Abschnitt:
Die Limesstraße überquerte den Main beim Kastell Großkrotzenburg auf einer Steinpfeilerbrücke, die um 140 n. Chr. errichtet worden war. Hier traf der Mainlimes auf den Wetterau-Limes.

Literatur:
Steidl 2008, 74ff.

Diorama Hafen und Brücke, Kastell Großkrotzenburg, Museum Großkrotzenburg
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Pfähle aus Eichenholz, bewehrt mit eisernen Schuhen der Römerbrücke, Museum Großkrotzenburg
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1 Diorama Hafen und Brücke, Kastell Großkrotzenburg, Museum Großkrotzenburg © Römermuseum Obernburg 2 Pfähle aus Eichenholz, bewehrt mit eisernen Schuhen der Römerbrücke, Museum Großkrotzenburg © Museum Großkrotzenburg

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