MUSEEN AM MAINLIMES

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Die Benefiziarier waren für den jeweiligen Statthalter einer Provinz tätig und überwachten an strategisch wichtigen Stellen die Straßen und Häfen, oder auch die Stätten von Rohstoffabbau, wie die Bergbaubezirke, die zur kaiserlichen Domäne zählten. Die Dienstzeit des Benefiziariers an einer Station war lediglich ein halbes Jahr, um der Korruption vorzubeugen.

Die stationes lagen meist an den Ausfallsstraßen der Kastelle. Dem Amtsgebäude war oft ein Weihebezirk angeschlossen. Hier befanden sich zahlreiche Weihealtäre, die nach der Amtszeit von Benefiziariern aufgestellt wurden.

Am Mainlimes befanden sich solche Stationen bei den Kastellen von Miltenberg-Altstadt, Obernburg, Stockstadt, Seligenstadt und Großkrotzenburg.

Literatur:
Ott 1996. Steidl 2008, 108ff. "Benefiziarier", Limes-Lexikon 2009, 14.

Opferszene in der Benefiziarierstation Obernburg
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Brandopfer eines Benefiziariers, Limitanei Taunensis
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Benefiziarierstation Obernburg, Plan der Ausgrabungen 2000-2007
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Stockstadt. Zeichnung des Beneficiarier-Altares des Caius Secionius Genilis von J.H. von Hefner-Alteneck (1860)
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1 Opferszene in der Benefiziarierstation Obernburg © Archäologische Staatssammlung München, Zeichnung Christoph Haußner, München 2 Brandopfer eines Benefiziariers, Limitanei Taunensis © Boundary Productions, Photo Eric Dobat 3 Benefiziarierstation Obernburg, Plan der Ausgrabungen 2000-2007 © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München 4 Stockstadt. Zeichnung des Beneficiarier-Altares des Caius Secionius Genilis von J.H. von Hefner-Alteneck (1860) © Museen der Stadt Aschaffenburg

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung