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Seligenstadt

Seligenstadt ist aufgrund des ehemaligen Benediktinerklosters mit der Einhard-Basilika ein vielbesuchter Ort. 815 gründete Einhard, Gelehrter, Biograph und Berater Kaiser Karls d. Großen, die fränkische Siedlung Obermulinheim. Seligenstadt, das 1307 "freie Reichsstadt wurde, war im Mittelalter ein blühender Ort durch Handel und Gewerbe: daran erinnern noch heute stattfindende historische Handwerkermärkte. Gepflegte Fachwerkhäuser schmücken den historischen Altstadtkern.

Region: Obergermanischer Limes

Römerzeit

Das Kohortenkastell, heute unter dem historischen Altstadtkern nördlich des ehemaligen Benediktinerklosters, war das nördlichste am Mainlimes. Eine ausgedehnte Zivilsiedlung umgab das Kastell, das auf einer erhöhten Terrasse lag. Der Fund einer Inschrift macht die Abhaltung eines römerzeitlichen Marktes wahrscheinlich. Nach dem Abzug der römischen Truppen um 260 n. Chr. wurde das Areal wieder besiedelt, wie Keramikfunde zeigen.
Für den Bau des Benediktinerklosters verwendete man Bausteine aus dem verfallenen Kastell.

Links

Gemeinde Seligenstadt

Staatliche Schlösser Hessen: Seligenstadt

Seligenstadt, Marktplatz
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Ehemalige Benediktinerabtei in Seligenstadt, Eingang zur Maingasse
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Einhard-Kloster Seligenstadt
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Tourismus-Information im Einhard-Haus, Seligenstadt
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1 Seligenstadt, Marktplatz © Boundary Productions, Photo Eric Dobat 2 Ehemalige Benediktinerabtei in Seligenstadt, Eingang zur Maingasse © Photo Eva Kuttner, Linz 3 Einhard-Kloster Seligenstadt © Photo Eva Kuttner, Linz 4 Tourismus-Information im Einhard-Haus, Seligenstadt © Photo Eva Kuttner, Linz

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung