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Stockstadt am Main

Stockstadt entwickelte sich als mittelalterlicher Ort nördlich der römischen Niederlassung, bereits im 9. Jahrhundert wird "Stocestat" erstmals urkundlich erwähnt. Das Zollhaus, erbaut 1514 bis 1545, erinnert an die strategisch wichtige Lage an einem Hafen. 2007/2008 wurde die 1458 erbaute St. Anna-Kapelle nach ihrem Abriss 1925 nach dem historischen Vorbild wieder errichtet.
Geprägt ist die Gemeinde durch die um 1900 errichtete Papier- und Zellstofffabrik, die viele Arbeitplätze brachte, und heute zum südafrikanischen Sappi Konzern gehört.
Die Marktgemeinde hat in ihrem Wappen einen silbernen Helm, der an die römische Vergangenheit erinnert.

Region: Obergermanischer Limes

Römerzeit

Das antike Stockstadt war eine der flächenmäßig größten römischen Niederlassungen am Main. Das Kastellgelände ist heute vollständig durch die Papierfabrik Sappi Stockstadt GmbH ist überbaut. Die zugehörige Zivilsiedlung erstreckte sich am Mainufer, wo auch eine Hafenanlage bestand. Die zahlreichen antiken Heiligtümer im Lagerdorf lassen die zentrale Bedeutung des Ortes am Mainlimes erkennen, der ein großer Umschlagplatz für Güter war.

Links

Marktgemeinde Stockstadt am Main

Luftbildkarte Kastell Stockstadt
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Kastellareal Stockstadt, historische Aufnahme
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Stockstadt. Weihealtar des Benefiziariers Caius Iustus, 180 n. Chr. Illustration von Jean Friedrich (um 1900). Tusche und Wasserfarben auf Papier, 37 x 33 cm
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Stockstadt. Restaurierung römischer Ölamphoren aus dem Kastell Stockstadt in der Hafnerei Bernhard Hettinger, Aschaffenburg (um 1900)
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Die Bahntrasse in die Papierfabrik verläuft im Bereich des ehemaligen Westtores des römischen Kastells
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1 Luftbildkarte Kastell Stockstadt © LVG, Bearbeitung M. Berger (ASM) 2 Kastellareal Stockstadt, historische Aufnahme © RGK Frankfurt a. Main, Limesarchiv 3 Stockstadt. Weihealtar des Benefiziariers Caius Iustus, 180 n. Chr. Illustration von Jean Friedrich (um 1900). Tusche und Wasserfarben auf Papier, 37 x 33 cm © Markus Marquart, Museen der Stadt Aschaffenburg 4 Stockstadt. Restaurierung römischer Ölamphoren aus dem Kastell Stockstadt in der Hafnerei Bernhard Hettinger, Aschaffenburg (um 1900) © Markus Marquart, Museen der Stadt Aschaffenburg 5 Die Bahntrasse in die Papierfabrik verläuft im Bereich des ehemaligen Westtores des römischen Kastells © Boundary Productions, Photo Eric Dobat

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung