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Bürgstadt

Bürgstadt hat durch die Kessellage und die Böden besonders günstige Bedingungen für den Weinbau, der seit dem Mittelalter betrieben wird. Das Dorf in der Tourismusregion "Churfranken" verfügt über einen Altstadtkern, in dem regelmäßig Märkte und Feste stattfinden. Zahlreiche Wanderwege werden angeboten, so der Kulturpfad im UNESCO-Geopark am Wanneberg.

Region: Obergermanischer Limes

Römerzeit

Die Region um das Mainknie bei Bürgstadt erlangte um 160 n. Chr. strategische Bedeutung, da der Obergermanische Limes hier den Main verließ und nach Süden in Richtung Lorch, dem Grenzpunkt zur Provinz Raetia, verlief. Zwei Kastelle, das Kohortenkastell Miltenberg-Altstadt und das Numeruskastell Bürgstadt, das in der älteren archäologischen Literatur als "Miltenberg-Ost" bezeichnet wird, bildeten die äußersten Kontrollpunkte.
Das östlich bei Bürgstadt gelegene Numeruskastell wurde zur Sicherung des Beginns des Vorderen Limes errichtet. Im dazugehörigen Lagerdorf entdeckte man einen Töpferofen, der heute im Pflegeheim Maria Regina zu besichtigen ist.

Links

Markt Bürgstadt

Bürgstadt, Tourismus-Information

Main bei Bürgstadt mit Schiffsanlegestelle
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Weinanbau bei Bürgstadt
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1 Main bei Bürgstadt mit Schiffsanlegestelle © Boundary Productions, Photo Eric Dobat 2 Weinanbau bei Bürgstadt © Boundary Productions, Photo Eric Dobat

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