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"Römischer Töpferofen" im Haus Maria-Regina
Die Stadt Miltenberg am Mainknie,1237 erstmals urkundlich erwähnt,
lag an der wichtigen Handelsstraße Nürnberg-Frankfurt. Der Weinbau,
Fischerei, Schifffahrt, Holz- und Steinhandel waren die
wirtschaftlichen Grundlagen. Die gut erhaltenen Fachwerkbauten
bezeugen den Wohlstand der im Zentrum des Kurstaates Mainz
liegenden Stadt. Erst im 17. Jahrhundert nahm die Bedeutung ab.
Heute präsentiert sich Miltenberg als beliebter Fremdenverkehrsort
der Region Mainfranken.
Region: Obergermanischer Limes
Die Region um das Mainknie bei Miltenberg erlangte um 160 n. Chr.
strategische Bedeutung, da der Obergermanische Limes hier den Main
verließ und nach Süden in Richtung Lorch, dem Grenzpunkt zur
Provinz Raetia, verlief.
Zwei Kastelle, das Kohortenkastell
Miltenberg-Altstadt und das Numeruskastell
Miltenberg-Bürgstadt, bildeten die äußersten Kontrollpunkte.
Zwischen den Kastellen sind an der Verbindungsstraße ausgedehnte
Lagerdörfer nachgewiesen. Auf dem Greinberg wurde in zwei
Tempelanlagen der Gott Merkur verehrt.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege – Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung