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Ziegelstempel

Viele Ziegel tragen einen Stempel des Herstellers. Vor dem Brand wurde der Stempel, der aus Ton oder Holz bestand, eingedrückt. Der Stempel musste mit einer Negativschrift versehen werden, was nicht immer funktionierte: während der erste Teil des Schriftzuges "COH IIII" gelang, erscheint "VIND" verkehrt herum.

Durch die Stempel lässt sich die Verbreitung der Ziegel verfolgen. Aus Großkrotzenburg gelangten Ziegel bis in das Neuwieder Becken an der Grenze zur Provinz Germania inferior, in das Gebiet um Mainz, wo die legio XXII stationiert war, und in die Wetterau.

Stempel der cohors IIII Vindelicorum, Museum Großkrotzenburg
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Ziegelstempel, Museum Großkrotzenburg
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1 Stempel der cohors IIII Vindelicorum, Museum Großkrotzenburg © Museum Großkrotzenburg 2 Ziegelstempel, Museum Großkrotzenburg © Museum Großkrotzenburg

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung