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Grabstein des Girisonus und der Bibulia - das Totenmahl

Für das Ehepaar Girisonius und Bibulia, die ihrem Namen nach Einheimische waren, wurde ein Grabmal gesetzt, das die antike Form eines aufwendigen Grabbaus nachahmt. Auch werden die Verstorbenen nach antikem Vorbild beim Totenmahl dargestellt.

Auf einer Kline liegt der Verstorbene, zu seinen Füßen thront seine Frau, die ihre Hand nach einem Schoßhund ausstreckt. Am Bettkopf hält die Magd eine Flasche, an einem Tisch stehen zwei Trinkgefäße.

Darstellungen des Totenmahls kommen aus dem italischen Raum. Das einheimische Ehepaar, das offensichtlich zu Wohlstand gekommen war, zeigt sich dieser Tradition verpflichtet.

Lage
Ausgegraben 1889, 500 m südlich des Kastells "römischer Friedhof".

Archäologie
Datierung in die 2. Hälfte des 2. Jahrhunderts.

Literatur
Mattern 2005, 105f.

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Lupa Nr. 6975

Rekonstruierter Grabbau mit originalem Grabstein mit Darstellung des Totenmahls, Römermuseum Obernburg
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1 Rekonstruierter Grabbau mit originalem Grabstein mit Darstellung des Totenmahls, Römermuseum Obernburg © Römermuseum Obernburg

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