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Weihestein an Mercurius Cimbrianus

Die Weihinschrift auf dem Altar richtet sich an Mercurius Cimbrianus, der auf dem Gipfel des Greinberges verehrt wurde. Bekannt ist der germanische Gott Cimbrianus, der mit dem römischen Merkur gleichgesetzt wird, auch aus der Gegend um Mainz. Am Heiligenberg in Heidelberg hat man ihn auch in einem Höhenheiligtum verehrt.

In der Inschrift des Altars wird ein Legionszenturio genannt, der dem numerus Seiopensium im Kastell Miltenberg-Bürgstadt vorstand.

Lage
Greinberg, 1845 Tempelanlage.

Archäologie
Der Weihealtar aus rotem Sandstein ist aus fünf Bruchstücken zusammengesetzt. Höhe 1,14 m, Breite 0,77 m, Tiefe 0,24 m. Datierung: 189 oder 212 n.Chr.

IN H(ONOREM) D(OMUS) D(IVINAE) / MERCURIO / CIM(BRI)ANO / [---]IS C(ENTURIO) LEG(IONIS) P[RAEPOSI]/TUS N(UMERI) [EXPL(ORATORUM) SEI] / OPEN[S(IUM) POS(UIT)] / DUOBUS [ASPRIS/SILANIS] CO(N)[S(ULIBUS)]

(CIL 13, 06605)

Literatur
CSIR II, 13, Nr. 220. Neubert 2007, 96f.

Links

Lupa Nr. 6960

Altar mit Weihinschrift an Mercurius Cimbrianus
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1 Altar mit Weihinschrift an Mercurius Cimbrianus © Boundary Productions, Photo Eric Dobat

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