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Benefiziarierstation Obernburg
Statuette des Hercules Maliator
Grabstein des Girisonus und der Bibulia - das Totenmahl
Während der Ausgrabungen der Reichs-Limeskommission gingen die
Streckenkommissare und ihre Mitarbeiter auch die umliegende Gegend
ab. Vor allem wurden Kirchen und mittelalterliche Bausubstanz
untersucht. An der Pfarrkirche zu Eisenbach wurden sie 1892 fündig:
am Kirchenportal fanden sich am inneren Türrahmen die Teile eines
Weihealtars.
Bei der Wiederverwendung hatte man Gesims und Bekrönung
abgeschlagen und den Stein längs geteilt. Dadurch ging etwa ein
Drittel verloren, das heute ergänzt wurde. Die Teile, die als
Türpfosten dienten, wurden aus dem Mauerwerk entnommen und
restauriert.
Lage
In der Pfarrkirche Eisenbach wurde der Stein als Türpfosten der
inneren Kirchentür verbaut 1892 aufgefunden.
Archäologie
CIL XIII 6628. Sandstein. Datierung 181 n.Chr.
Literatur
Mattern 2005,
109f. Nr. 168.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege – Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung