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Tontöpfe

Die Brennkammer enthielt Töpfe und Krüge, wurde also in diesem Zustand von den Töpfern verlassen. Die Gefäße standen noch auf der Lochtenne, als die Ausgräber den Befund freilegten.

Die Töpfe aus hellem Scherben geben ein gutes Beispiel von "lokaler Keramik", die an Ort und Stelle erzeugt, verkauft und gebraucht wurde. Dagegen steht die "Importware", die oft von weit her importiert wurde.

Die Töpfe dienten vermutlich der Vorratshaltung. Die ausgeprägte Form (die geknickte Wand), die Verzierung (zwei Rillen im oberen Viertel) und die Ausbildung des Mundsaums geben den Archäologen viele Anhaltspunkte, um Datierung, Verbreitung, Tradition und Technik zu ermitteln.

Lage
Aus der Brennkammer des Keramikofens, der auf dem Gelände des Heimes Maria Regina gefunden worden war.

Tontöpfe, Nahansicht
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1 Tontöpfe, Nahansicht © Museum der Stadt Miltenberg

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung