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Paradeschildbuckel

Die eine aus Bronze getriebene Scheibe ziert eine Büste der Göttin Minerva mit einem korinthischen Helm. Der Besitzer markierte das ungewöhnliche Stück mit seinem Namen, am Rand ist ein Graffiti "CRISPINI MAXIMI ...STIS" angebracht.
Das Original befindet sich im Nationalmuseum Kopenhagen.

Über die Funktion ist sich die Fachwelt uneins: War die Scheibe ein Schildbuckel Teil einer Paraderüstung oder die Brustzier eines Pferdegeschirrs?

Lage
Die Herkunft des versilberten Scheibe ist unsicher, der Fund wurde Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Das Original kam in die Antikensammlung des Nationalmuseum Kopenhagen (Inv. Nr. 4758).

Archäologie
Versilberte Bronze, Durchmesser 22,4 cm.

Literatur
Beckmann 2004, 186.

Links

Antikensammlung des Nationalmuseums Kopenhagen

Paradeschildbuckel, Nachbildung
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1 Paradeschildbuckel, Nachbildung © Museum der Stadt Miltenberg

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung