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Weihestein an Mercurius Cimbrianus
Das Relief aus graubraunem Sandstein zeigt die stehende Göttin
Minerva, die
sich zu ihrer Linken auf einen Ovalschild stützt. Ihr Attribut, die
Eule als Symbol der Klugheit, ist neben ihrem Kopf zu sehen. Der
Gestus ihrer rechten Hand mag eher belehrend sein und zeigt sie
eher als Göttin der Lehrer und Schüler, als dass Minerva hier
als Kriegsgöttin auftritt.
Die Darstellung der Minerva war
früher an der Hauswand eingemauert und wurde als Heiliger Wendelin
verehrt.
Lage
Ursprünglich im Haus Untere Walldürner Straße 18 eingemauert. Ein
weiteres Relief der Minerva wurde
im Vicus des
Kastells, Haus 5, im Jahr 1878 gefunden.
Archäologie
Sandstein; Höhe 26 cm, Breite 14 cm. Datierung in die zweite Hälfte
des 2. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 3. Jahrhunderts.
Literatur
CSIR II/13, Nr.
208
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege – Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung