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Zahlreiche Weihealtäre wurden bei der Benefiziarierstation südlich des Kastells Obernburg entdeckt.

Nach der halbjährigen Amtszeit stellten die Benefiziarier einen Altar auf. Die Ablösung fiel auf die Iden des Januar und in die Iden des Juli jeden Jahres.

Geweiht wurden die Altäre meist dem Iuppiter optimus maximus, aber es finden sich auch Weihungen an Iuno, Mercurius und an den Genius loci. Die Weihungen an den Genius loci entspringen der Vorstellung, dass jedem Ort eine eigene Gottheit innewohnt, und wird mit dem Fehlen einer lokalen Gottheit in Verbindung gebracht.

Die namentliche Nennung des Benefiziariers ermöglicht Rückschlüsse auf seine Herkunft, die in manchen Fällen in den östlichsten Provinzen lag. Oft lassen sich Laufbahn und Versetzungen eines Beamten nachvollziehen.

Weihebezirk der Benefiziarier-Station in Osterburken, Römermuseum Oberburg
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1 Weihebezirk der Benefiziarier-Station in Osterburken, Römermuseum Oberburg © Römermuseum Obernburg

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung