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Soldatenleben in den Mannschaftskasernen

Das Soldatenleben spielte sich zwar in geordneten Bahnen ab, die Aufgabenaufteilung wurde in der Schreibstube festgehalten, dennoch bestand genügend Zeit für die Freizeitgestaltung.

In den Räumen der Mannschaftsbaracken lebten jeweils 8 Soldaten zusammen, die ihre eigene Küche hatten. Dass für ausreichende und abwechslungsreiche Nahrung gesorgt war, weiß man aus den Abfallgruben, in denen sich Knochen von Schwein, Rind, Geflügel und Wild fanden. Getreide und getrocknete Hülsenfrüchte, wie Linsen und Erbsen gehörten zur Grundnahrung. In den Handmühlen wurde das Getreide gemahlen.

Die Stube (contubernium) bestand zumeist aus zwei Räumen. Im Vorraum wurden Ausrüstung und Vorräte aufbewahrt. Dahinter lagen der Schlafraum, der mit einem Herd und Stockbetten ausgestattet war.

Leben in den Mannschaftsbaracken, Museum Bürgstadt
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1 Leben in den Mannschaftsbaracken, Museum Bürgstadt © Museum Bürgstadt

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung