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Nur etwa 20 Jahre dauerte die Herstellung von Ziegel in den militärischen Ziegelbetrieben von Großkrotzenburg. Für Renovierungsmaßnahmen und Neubauten wurden ab ca. 200 n. Chr. Soldaten der cohors IIII Vindelicorum abkommandiert, um als tegularii Ziegel für die Provinz Germania superior zu produzieren.

Manche Ziegel wurden mit einem Stempel versehen, der die Truppe nennt, wie an den vielen Ziegeln für Hypokaustenpfeiler zu lesen ist. Nach dem Formen in Modeln mussten die Ziegel trocknen, Abdrücke von Tierpfoten und die seltene Spur eines Soldatenschuhs sind spektakuläre Funde.

Militärziegelei, Diorama im Museum Großkrotzenburg
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1 Militärziegelei, Diorama im Museum Großkrotzenburg © Museum Großkrotzenburg

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