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Im Vicus des Kastells von Stockstadt wurden viele Befunde von Töpferöfen und Schlämmgruben entdeckt, so dass man von einem regelrechten Töpferviertel in Nähe der Wallstädter Straße sprechen kann. Die Produktion von Gebrauchskeramik setzte Lagerstätten von Ton und Infrastrukturen für den Transport voraus.

Ton wurde den Lagerstätten entnommen und zunächst von Verunreinigungen gesäubert und geschlämmt. Dann wurde der Ton durch die Beigabe Sand gemagert, um das Reißen des Tons beim Trocknen und Brennen zu verhindern. Zur Weiterverarbeitung lagerte man den Ton, er wurde gemaukt, um elastisch zu werden.

Nun konnte der Ton auf der Scheibe gedreht werden. Wie das geschah, erprobte im Museum Stockstadt eine Gruppe von Hobbyarchäologen.

Nicht immer glückte der Brennvorgang - wie die in Stockstadt entdeckten Fehlbrände zeigen.

Tafel zum Thema "Töpferscheibe", Heimatmuseum Stockstadt
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1 Tafel zum Thema "Töpferscheibe", Heimatmuseum Stockstadt © Heimatmuseum Stockstadt

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung