MUSEEN AM MAINLIMES

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Modellregion Mainlimes

Weihealtar
Limeslogo

Roms Grenze am Main verteilt sich auf den hessisch-bayerischen Abschnitt des Main zwischen Großkrotzenburg und Miltenberg, wobei der größere Anteil in Bayern liegt. Diese zur Provinz Obergermanien gehörende Region zeichnet sich durch einen sehr guten Bestand römischer Funde in den Museen aus. Besonders zu nennen sind hier zahlreiche qualitativ hochwertige und historisch-archäologisch wertvolle Weihealtäre. Durch die ausführlichen Inschriften erzählen die einzelnen Mainlimesorte zum einen Geschichte(n) und erlauben so wertvolle Einblicke in ihre römische Vergangenheit.

Zum anderen wurden hier, wie z.B. in Wörth a. M., Klingenberg-Trennfurt oder Miltenberg-Ost, Kastell- und Lagerdorf-Areale nicht modern überbaut, wodurch die Erforschung mit zerstörungsfreien geophysikalischen Prospektionsmethoden möglich wird. Dies ist in vergleichbarer Art und Weise sonst nur noch am zentralraetischen Limesabschnitt möglich. Der Forschungsstand ist im Katalog der Münchner Sonderausstellung „Roms Grenze am Main“ (2008) aktuell für die gesamte Region zusammen gefasst. Aus diesen Gründen bildet der Mainlimes eine „Modellregion“, um die römische Fluss-Grenze mit einem integralen Vermittlungsansatz, die Bodendenkmäler und Museen zusammen bringt, allgemein verständlich zu vermitteln.

Abbildung: Weihealtar für Jupiter, Juno und Genius Loci.
Obernburg am Main, Römermuseum.

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen & Archäologische Staatssammlung München mit Unterstüzung der Bayerischen Sparkassenstiftung